top of page

So soll die Ruppertshalle künftig aussehen

vor 16 Minuten
2 Min. Lesezeit

Wie wird aus einer Planung ein Gebäude, dessen zukünftiges Erscheinungsbild sich konkret vorstellen lässt? Bei der Generalsanierung der Ruppertshalle in Ruppertsweiler ist diese Frage nun beantwortet: Der Gemeinderat hat über die Gestaltung der Fassade und weiterer Bauteile entschieden.

Die gewählte Variante trägt die Bezeichnung „Sandsteinfarben“ und kombiniert Braun-, Bronze- und Rosétöne. Eine aktuelle Visualisierung zeigt, wie sich die modernisierte Halle künftig von außen präsentieren soll.



Von mehreren Varianten zur verbindlichen Entscheidung

Der Entscheidung ging ein Abstimmungsprozess voraus. Eine eigens gebildete Arbeitsgruppe hatte unterschiedliche Vorschläge für die Gestaltung der Fassade, der Fensterrahmen und weiterer Bauteile erarbeitet. Diese Varianten bildeten die Grundlage für die Beratung im Gemeinderat.

Mit dem Beschluss ist das künftige Erscheinungsbild der Halle festgelegt. Damit erhält die weitere Planung eine verbindliche gestalterische Grundlage. Entscheidungen zu Farben, Materialien und einzelnen Bauteilen können nun konsistent in den folgenden Planungsschritten berücksichtigt werden.



Die Visualisierung macht die Planung greifbar

Zeichnungen, technische Anforderungen und planerische Abstimmungen bleiben für die Öffentlichkeit häufig abstrakt. Die Visualisierung übersetzt diese Grundlagen in ein verständliches Bild und zeigt erstmals, wie Architektur und energetische Modernisierung im äußeren Erscheinungsbild der Halle zusammenwirken sollen.

Für Bürgerinnen und Bürger entsteht damit eine konkrete Vorstellung davon, wie sich die Ruppertshalle nach Abschluss der Sanierung in das Ortsbild von Ruppertsweiler einfügen wird.

„Ein Bauprojekt wird für die Öffentlichkeit oft erst dann greifbar, wenn man sehen kann, wie das Ergebnis aussehen wird. Mit der Entscheidung des Gemeinderates und der vorliegenden Visualisierung wird die Zukunft der Ruppertshalle nun erstmals sichtbar“, sagt Nina Schäfer, geschäftsführende Partnerin von GGP. „Gleichzeitig schaffen wir damit eine wichtige Grundlage, um die nächsten Schritte der Sanierung konsequent weiterzuführen.“

Gestaltung als Teil einer umfassenden Modernisierung

Die neue Fassade ist nur ein Teil der geplanten Generalsanierung. Ziel ist es, die 1985 fertiggestellte Mehrzweckhalle technisch, funktional und energetisch zu modernisieren und zugleich die Anforderungen an Brandschutz, Barrierefreiheit und Versammlungsstätten dauerhaft zu erfüllen.

Zum Sanierungskonzept gehören unter anderem:

  • eine Luft-Wasser-Wärmepumpe,

  • eine Photovoltaikanlage,

  • eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung,

  • die energetische Verbesserung der Gebäudehülle,

  • die Modernisierung des Innenraums einschließlich der Sanitäranlagen,

  • barrierefreie Parkplätze und eine optimierte Wegeführung,

  • die funktionale Neuorganisation der Mehrzweckräume.

Die Glasfront an der Lemberger Straße soll zur Hälfte geschlossen werden. Damit werden die energetischen Anforderungen an die Gebäudehülle und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen des Projekts berücksichtigt. Das Gebäude soll im Rahmen des Förderprogramms auf ein energetisches Niveau gebracht werden, das den Anforderungen eines KfW-70-Standards entspricht.


Eine Halle für Sport, Vereine und Veranstaltungen

Die Ruppertshalle wurde ab 1983 errichtet und 1985 fertiggestellt. In den folgenden Jahren kamen an der Nordostseite ein Geräte- und ein Mehrzweckraum hinzu. Ende der 1990er-Jahre wurde das Gebäude mit einer Trapezblech-Dachkonstruktion baulich ertüchtigt.

Heute ist die Halle ein zentraler Ort für Sport, Vereinsleben und gesellschaftliche Veranstaltungen in der Region. Die direkte Verbindung der Umkleiden mit dem benachbarten Sportplatz ermöglicht zudem die gemeinsame Nutzung durch den örtlichen Fußballverein. Die Generalsanierung soll diese Nutzungen langfristig sichern und die Halle an die heutigen technischen und funktionalen Anforderungen anpassen.


GGP verbindet die einzelnen Anforderungen

GGP begleitet die Sanierung von der Planung über die Genehmigung bis zur Umsetzung. Dabei werden gestalterische, technische, energetische und funktionale Anforderungen in einer Gesamtplanung zusammengeführt.

Der Fassadenbeschluss ist deshalb nicht nur eine Entscheidung über Farben. Er schafft eine verbindliche Grundlage, auf der die weiteren Planungsentscheidungen aufbauen können. Die Visualisierung zeigt das Ergebnis dieses Prozesses nun erstmals nach außen.

 
 
bottom of page